In der Weihnachtsbäckerei: Backen mit Lupinenmehl

Bald ist es wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür und es wir gebacken, was das Zeug hält. Vanillekipferl, Spritzgebäck, Makronen, Lebkuchen-Cupcakes oder Cranberries-Konfekt – ganz egal, ob klassisch oder innovativ: Wussten Sie, dass man hervorragend mit Lupinenmehl backen kann? Hier sind interessante Infos für Sie rund ums Lupinenmehl und zum Abschluss ein leckeres Plätzchen-Rezept mit Lupinenmehl zum gleich Nachbacken!

Lupinenmehl – Was ist das eigentlich?

Die Samen der Lupine wachsen in langen Schoten – ähnlich wie Erbsen – an den Stängeln der Pflanze. Lupinenmehl wird aus den ganzen Lupinensamen hergestellt und das geschieht folgendermaßen.

  1. Schälen: Zunächst werden die Lupinensamen geschält, das erhöht den Stärkeanteil und führt zu besseren Backeigenschaften. Und der Geschmack wird feiner. Außerdem wird durch das Entfernen der Schale der hochwertige Eiweißanteil stark erhöht (von ca. 32g/100g bei ganzen Lupinen auf ganze 40g/100g in Lupinenmehl). Denn das wertvolle Eiweiß befindet sich vor allem im Inneren des Samens.
  2. Erhitzen: Die geschälten Samen werden nun ganz kurz erhitzt – und zwar mit etwa 70° C heißem Wasserdampf, für nur etwa vier Sekunden. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben so erhalten, aber es werden bestimmte Enzyme abgetötet, die sonst für unerwünschte Geschmacksveränderungen im Mehl sorgen würden.
  3. Mahlen: Mit einem finalen Mahlvorgang ist die Herstellung von Lupinenmehl abgeschlossen. Kaufen können Sie Ihr Lupinenmehl natürlich in Bioläden und Reformhäusern, inzwischen aber auch in gutsortierten Supermärkten. Generell sollten Sie Ihr Lupinenmehl verschlossen, kühl und lichtgeschützt lagern und nicht allzu lange aufheben.

 

Das Mehl beim Backen

Die Vorteile von Lupinen sind ja längst bekannt: Als hervorragende Eiweißquelle –qualitativ und quantitativ – liefern sie alle essentiellen Aminosäuren. Besonders hervorzuheben sind die Aminosäuren Lysin und Tryptophan, die in Getreide sonst nur spärlich enthalten sind. Deswegen ergänzt Lupinenmehl Rezepturen aus Getreide ganz ausgezeichnet und kann deren biologische Wertigkeit richtig nach oben pushen. Generell können Sie beim Backen bis zu 15% der Gesamtmehlmenge mit Lupinenmehl ersetzen. Man kann das Mehl auch als Ei-Ersatz verwenden, was besonders interessant z.B. für Veganer ist.

Die Back-Wirkung: Brot- und Kuchen- und Plätzchenteige werden locker und luftig, außerdem bekommt das Gebäck dadurch eine tolle gelbliche Farbe. Der Geschmack ist leicht nussig und mit Lupinenmehl als Zutat erhöht sich die Haltbarkeit der Backwaren.

 

Und jetzt ran an den Kochlöffel – hier ist unser Weihnachts-Rezept für Sie:

Vegane Mürbteig-Kekse            

Zutaten:

100 g Puderzucker
200g Margarine
300 g Mehl
1 Pck. Vanillezucker
40 g Lupinenmehl
2 EL Wasser
1 kleine Zitrone, ausgepresst

Zubereitung:

Puderzucker, Margarine, das Mehl und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Das Lupinenmehl mit dem Wasser und Zitronensaft glattrühren. Ebenfalls in die Schüssel geben und mit den Händen durchkneten, bis sich der Teig einfach von der Schüssel löst. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und ca. ½  Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Inzwischen den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den  Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen, ausstechen und die Ausstecher auf das Blech mit Backpapier legen. Die Plätzchen in den Ofen schieben und ca. 10 min. backen. Hier ist etwas Vorsicht geboten: Die Kekse  sollen nur ganz leicht anbräunen.

Die Plätzchen etwas auskühlen lassen und dann nach Belieben verzieren: Entweder Puderzucker mit etwas Wasser glattrühren, darauf streichen und sofort z.B.  mit bunten Streuseln verzieren. Oder mit Schokoguss und Kokosraspeln und Nüssen verfeinern. Immer nach dem Motto: Je bunter, desto besser!

Eine besinnliche Adventszeit und schöne Weihnachten wünschen wir Ihnen!

Traditionelle Methoden mit neuen Zutaten: „Brauen“ mit Lupinen

Mit ihren prächtigen Blüten in intensiven Farben wirkt die Lupine eher wie eine Zierpflanze. Aber allein zum Ansehen ist sie viel zu schade: Denn das Besondere an ihr ist der hohe Gehalt an wertvollem Protein. Daher lohnt der hohe Aufwand, die Süßlupine für den Menschen genießbar zu machen.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung haben jetzt ein Verfahren entwickelt, bei dem Lupinensamen als Grundlage für ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk verwendet werden können. Eine Art Schorle also, die reich an wertvollem Protein ist. Das geschieht über einen Herstellungsprozess, der dem Bierbrauen sehr ähnlich ist. Deswegen haben auch mehrere regionale Brauereien das Projekt mit ihrem Know-how unterstützt. Und eine finanzielle Förderung kommt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie  sowie der Allianz Industrieforschung. Hieran sieht man, wie zukunftsträchtig Lupinen als pflanzliche Alternative einzuschätzen sind.

Technisch eine Herausforderung

Gleich mehrere Hürden mussten die Forscher überwinden: Ein Problem war z.B. die Löslichkeit von Eiweiß im sauren Bereich. Aber auch der natürliche Gehalt an Phytinsäure war eine Herausforderung. Phytinsäure ist allen Leguminosen– so auch der Lupine-  gemein und macht  sie eigentlich schwer verdaulich. Die Forscher haben nun ein einzigartiges Verfahren entwickelt, das die wertvollen Proteine der Süßlupine erhält und gleichzeitig die unerwünschte Phytinsäure reduziert. Das geschieht während eines speziellen Maisch- und Gärungsprozesses. Das Ergebnis: ein Lupinen-Extrakt in Pulver- oder Pastenform. Dieses Extrakt ist schließlich der Ausgangsstoff für ein gesundes, kalorienarmes und  kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk. Es ist relativ geschmacksneutral und ermöglicht eine Vielzahl von Geschmacksvariationen.

Ein Prozess wie beim Brauen

Malz, Maische, Gärung – da denkt man sofort ans Bierbrauen. Und tatsächlich ähnelt das neue Verfahren dem Bierbrauen und die erforderlichen Geräte wie Maischpfanne, Läuterbottich oder Gärtank gibt es in jeder Brauerei. Deswegen ist das Potential groß: Auch kleine Brauereien können jetzt erfrischende, gekühlte Sport- und Wellnessgetränke auf den Markt bringen. Eiweißreiche Lupinendrinks auf pflanzlicher Basis also,  laktosefrei und vegan. Ökologisch bewusste Verbraucher können ein reines Gewissen haben: Die Lupinen stammen aus biologischem Anbau aus der Region und sind gentechnisch unverändert.

Süßlupinen-Mehl: Eiweißreich und vielseitig

Pflanzliches Protein ist für unsere Ernährung von wachsender Bedeutung. Immer mehr Menschen verzichten auf tierische Produkte und möchten ihren Körper mit hochwertigem, gut verwertbarem Eiweiß versorgen. Pflanzliche Eiweißquellen wie Bohnen, Linsen und Erbsen wären da interessant. Aber trotzdem sind sie oft nicht auf unseren Tellern zu finden, weil diese Hülsenfrüchte einfach nicht so gut verdaulich sind.

Anders die Samen der Süßlupine! Sie sind hier klar überlegen. Die Samen sind frei von blähenden Inhaltsstoffen, für die Hülsenfrüchte ja bekannt sind – und Soja auch. Die Süßlupine nimmt eine Spitzenstellung unter den pflanzlichen Eiweißlieferanten ein: Mit einem Anteil von etwa 40% Protein, das alle essentiellen Aminosäuren und eine sehr gute Verwertbarkeit für den Körper mitbringt, toppt die Lupine alle Konkurrenten.

Süßlupinen-Mehl – eine Bereicherung für die Küche

All diese Vorteile können Sie natürlich beim Kochen und Backen mit Lupinen nutzen.  Das aus den Samen hergestellte Lupinenmehl lässt sich vielfältig verwenden. Größter Vorteil dabei:  Der Ersatz von „normalem“ Weizenmehl. Bis zu 20% Mehl können dabei ausgetauscht werden. Durch Weglassen von Weizenmehl reduzieren Sie den Kohlenhydratanteil und sparen damit Kalorien. Und durch den Einsatz von Lupinenmehl kann der wertvolle Eiweißanteil gesteigert werden. Weiterlesen

Eiweiß für alle

Ohne Eiweiß geht es nicht: Wir brauchen es als Baustein sämtlicher Zellen und zur Steuerung unzähliger Prozesse im Körper. Deshalb müssen wir täglich Eiweiß, auch Protein genannt, mit unserer Nahrung aufnehmen. Wer sich eiweißreich ernährt, bleibt gesund, wird schneller satt und kann sogar abnehmen. Denn etwa ein Drittel der Kalorien, die der Körper aus Protein gewinnt, wird schon bei der Verstoffwechselung im Körper direkt wieder verbrannt und nicht als Reserve eingelagert. Anders herum gesagt: Fette und Kohlenhydrate aus der Nahrung setzen schneller an als Eiweiß. Deswegen liegen Sie mit einer eiweißreichen Ernährung genau richtig. Aber welche Lebensmittel genau sind denn nun am besten?

Protein findet sich in der Nahrung praktisch überall- mal mehr, mal weniger. Die Deutsche Ernährungsgesellschaft empfiehlt eine Eiweißaufnahme von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Decken Sie diesen Bedarf aus einer Vielzahl an reichhaltigen Eiweißlieferanten. Generell gilt: Die Abwechslung macht´s. Das belebt den Speisplan und man erhöht durch Kombination ganz nebenbei auch noch die biologische Wertigkeit des Proteins, das heißt dessen Verfügbarkeit für den Körper.

Unterschiedliche Ernährungsformen

Sind Sie Alles-Esser, Vegetarier oder Veganer? Ganz egal, welcher Ernährungstyp Sie sind, um eine ausgewogene Versorgung mit Eiweiß brauchen Sie sich nicht zu sorgen. Es gibt reichlich Auswahl für alle, aus ganz verschiedenen Kategorien eiweißreicher Lebensmittel.

Alles-Esser: Hier gibt es Eiweiß – Auswahl in Hülle und Fülle: Fleisch, Fisch, Ei und Milchprodukte aber auch Getreide, Hülsenfrüchte und  Nüsse liefern viel Eiweiß. Wählen Sie  möglichst fettarme Produkte, wie Putenfleisch oder Kabeljau. Geschickt miteinander kombiniert, erhöhen Sie die biologische Wertigkeit der einzelnen Lebensmittel. Das heißt, das Eiweiß wird für den Körper noch besser verfügbar. Bauen Sie also öfters beides in Ihre Mahlzeit ein: tierisches UND pflanzliches Eiweiß.

Vegetarier bekommen viel Eiweiß durch Käse, Ei oder auch Milchprodukte wie Hüttenkäse und Magerquark. Das Protein aus der  Kombination Kartoffel/Ei kann vom Körper extrem gut verwertet werden. Leinsamen, Getreide und Hülsenfrüchte wie Linsen sollten Vegetarier regelmäßig verzehren. Bauen Sie ruhig öfter mal wertvolles Lupineneiweiß in Ihren Speiseplan ein. Sie werden staunen, wie viele Produkte mit Lupineneiweiß es inzwischen zu kaufen gibt.

Veganer: Als Veganer müssen Sie natürlich ganz besonders sorgfältig Ihre Ernährung gestalten. Aber obwohl Sie auf sämtliche Lebensmittel tierischer Herkunft verzichten, muss die optimale Versorgung mit lebenswichtigen Proteinen kein Problem darstellen.  Wählen Sie Lupineneiweiß  in allen Variationen. Darüber hinaus sichern Getreide, Kartoffeln, Blattsalate und Gemüse, aber auch Nüsse und andere Hülsenfrüchte Ihre ausgewogene Versorgung mit Eiweiß. Leinsamen und Kürbiskerne  sorgen neben viel Protein auch noch für gesunde Fettsäuren.

Der Clou: Kombinieren Sie Lupinenmehl mit anderen Getreidemehlen zum Beispiel beim Backen von Broten, Kuchen, Plätzchen, Pfannkuchen etc. Der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt und die biologische Wertigkeit wird so enorm erhöht.

Lupinen für alle

Essen Sie doch, wie Sie wollen: Für jede Ernährungsform bieten Lupinen eine hervorragende Eiweißquelle. Die Lupine gehört zu den eiweißreichsten Lebensmitteln überhaupt mit bis zu 50%  Lupineneiweiß pro 100g. Ihr Protein enthält alle acht essentiellen Aminosäuren in einem sehr guten Verhältnis. Lupinensamen sind fett- und kohlenhydratarm, glutenfrei und sie sind reich an Vitaminen und Spurenelementen. Die optimale Nährstoffkombination!

Und für alle gilt auch folgender Tipp: Um alle Nährstoffe optimal zu verwerten, braucht der Körper viel Flüssigkeit, am besten Wasser. Trinken Sie daher mindesten zwei Liter täglich! Vermeiden Sie Fett und bevorzugen Sie komplexe Kohlenhydrate: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und  Gemüse statt Weißbrot und Süßigkeiten.

 

Neues aus der Lupinenforschung: Erobert die Weiße Lupine bald deutsche Felder?

Die weiße Lupine hätte das Zeug zum heimischen Eiweißlieferanten, wäre da nicht eine für die Pflanze gefährliche Pilzkrankheit: die Anthracnose. Einmal damit befallen, kann der ganze Lupinenbestand eines Feldes zerstört werden. Neue Züchtungsfortschritte könnten dieses Problem aber bald lösen.

Es gibt Gelbe, Blaue und Weiße Lupine. Die Gelbe spielt hier in Deutschland beim Anbau keine Rolle, da sie mit ihren Ansprüchen an Boden und Klima nicht hierher passt. Die Blaue Lupine kennen wir bereits gut, sie wird hierzulande schon über Jahre erfolgreich angebaut. Das verdankt sie auch ihrer Toleranz gegenüber dem Pilzerreger Anthracnose, sie ist also nicht so anfällig dafür. Allerdings wird die Blaue Lupine fast ausschließlich in Ostdeutschland angebaut, da sie nur auf den dortigen Böden gedeiht. Weiterlesen

Lupinenkaffee – Genuss der besonderen Art

Eigentlich ist er ja schon uralt: Erstmals erwähnt wurde Lupinenkaffee schon 1918, als er bei einem Lupinenfestessen in Hamburg neben Lupinensuppe, Lupinensteaks und Lupinenschnaps serviert wurde. Bei dieser Mahlzeit versuchte die „Vereinigung für angewandte Botanik“, den Zeitgenossen die damals neue Lupinen-Züchtung schmackhaft zu machen.  Jedoch geriet die Lupine bald darauf für lange Zeit in Vergessenheit. Doch jetzt hat sie ein starkes Comeback hingelegt und  ist wieder absolut im Trend.

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Kohlenhydrate ade: So gelingt Ihnen das Abnehmen

Abnehmen und Kohlenhydrate sind eine schwierige Kombination. Haben Sie schon mal was gehört von Atkins, Slow Carb oder Logi? Das sind ganz unterschiedliche Diäten, die aber eines gemeinsam haben: Sie zielen allesamt ab auf effektives Abnehmen durch kohlenhydratarme Ernährung.

Und wie soll das funktionieren?

Das Prinzip ist einfach: Die Zellen in unserem Körper ziehen am liebsten die schnell verfügbaren Kohlenhydrate zur Energiegewinnung heran. Wenn wir aber weniger Kohlenhydrate zu uns nehmen, ist der Körper gezwungen, auf seine Fettreserven zurückzugreifen. Oder anders herum gesagt: Wenn wir kohlenhydratreiche Lebensmittel essen, verwandelt der Körper diese Kohlenhydrate in Zucker. Dier Folge: Der Blutzuckerspiegel steigt und es wird jede Menge Insulin produziert, um diesen Zucker in die Körperzellen einzulagern. Das Insulin im Blut verhindert aber leider die Fettverbrennung und der Hunger ist schneller wieder da. Daraus können zwei Schlussfolgerungen abgeleitet werden:

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So gesund und vielseitig: 10 Lebensmittel, in denen Sie die Lupine finden

Die Lupine ist ausgesprochen kostbar für unsere Ernährung: Ihr hoher Gehalt an Eiweiß (bis zu 40 %) sorgt für eine hochwertige Versorgung des Körpers mit allen essenziellen Aminosäuren. Außerdem liefern die kleinen Samen die Vitamine A und B1 sowie Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen. Und kalorienarm ist die Lupine auch noch: Der Fettanteil ist mit rund 5 % sehr gering und liegt z.B. deutlich unter dem der Sojabohne.Grund genug, aus den Power-Samen etwas zu machen. Auch der Handel hat das längst erkannt, schließlich kann Lupineneiweiß tierisches Eiweiß, Soja oder sogar Fett ersetzen – eine tolle Alternative also für Vegetarier und Veganer, Milchallergiker und Kalorienbewusste.

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Von Allesfressern, Pflanzenkost und Klimatariern

In Deutschland isst längst nicht mehr jeder alles. Wer sich ein wenig in einschlägigen Internetforen herumtreibt, merkt bald: Auch Essgewohnheiten sind der Mode unterworfen, es gibt nichts, was es nicht gibt und es ist nicht einfach, den Überblick zu behalten. Wir versuchen daher heute mal, einen Überblick über die verschiedenen Ernährungsformen zu geben.

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Heimische Superfoods: Grünkohl, Lupine und Co

Superfood – was ist denn das?

Sogenannte Superfoods sind seit einiger Zeit in aller Munde – wörtlich und im übertragenen Sinne.

Aber so viel davon gesprochen und geschrieben wird, so wenig weiß man eigentlich konkret, was mit Superfoods gemeint ist. Das Oxford English Dictionary schlägt vor, „nährstoffreiches Lebensmittel, das als besonders förderlich für Gesundheit und Wohlbefinden erachtet wird“ Superfood zu nennen. Aber was genau bedeutet das? In einschlägigen Zeitschriften, Foren und Foodblogs ist häufig die Rede von Lebensmitteln, die sich durch einen besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auszeichnen. Dazu kommen Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe und noch viel mehr. Das Heilsversprechen lautet also: Maximaler Nutzen für die Gesundheit allein durch Essen!

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Die Fastenzeit steht vor der Tür

Zwar ist der Karneval noch im vollen Gange, aber mit all den Krapfen; Mutzen und häufig zu viel Alkohol sollte man auch schon an die bevorstehende Fastenzeit denken. Und wenn man jetzt ein paar Pfund abnehmen will, kommt Lupineneiweiß wie gerufen. Nicht nur Promis schwören darauf: Eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Kost ist gesund und hält fit.

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Ein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Ihre gesunde Ernährung

Das Jahr 2017  ist erst ein paar Tage alt und vielleicht haben Sie sich ja vorgenommen, sich gesünder zu ernähren. Wenn dem so ist, Glückwunsch! Es kann ganz einfach sein, diesen Vorsatz auf Dauer einzuhalten. Unsere fünf goldenen Regeln im Alltag zu beherzigen, erfordert keinen großen Kraftaufwand. Die Umstellung auf eine dauerhaft gesunde Ernährung gelingt deshalb fast nebenbei.

1. Essen Sie viel Eiweiß

Eiweiß ist ein sehr wichtiger Makronährstoff. Darin enthalten sind die essentiellen Aminosäuren, die der Mensch grundsätzlich nicht selbst herstellen kann und die Sie deshalb über die Nahrung aufnehmen müssen. Verzehren Sie reichlich eiweißhaltige Lebensmittel, gerne können Sie sowohl tierische als auch pflanzliche Proteine in Ihren Speiseplan einbauen. Aber auch als Vegetarier oder Veganer können sie sich mit Pflanzeneiweiß optimal versorgen.  Die Lupinen-Eiweiß Tabs oder die Lupinen-Proteinshakes von NutraLinea sind in jedem Fall eine wertvolle Ergänzung.

2. „Gute“ Fette in Pflanzen und Fisch

Für Ihr gesundes Herz-Kreislaufsystem unentbehrlich! Entscheidend ist, welche Art von Fetten Sie verzehren. „Gute“ Fette sind die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, man nennt sie auch essentiell. Essentielle Fettsäuren fördern unser HDL, das „gute“ Cholesterin. Damit unterstützen sie die Fettverbrennung im Körper und steigern die Leistungsfähigkeit unseres Nervensystems. Ideale Quellen sind Pflanzenöle wie z.B. Olivenöl, Raps- oder Distelöl. Und am besten bringen Sie einmal in der Woche Fisch auf Ihren Teller, beispielsweise Lachs, Makrele oder Thunfisch. Denn Fisch enthält die besonders wirksamen Omega-3-Fettsäuren.

3. Das muss sein: Vitamine und Mineralstoffe

Klein, aber oho! Diese winzigen  Bestandteile in Lebensmitteln, auch Mikronährstoffe genannt, braucht Ihr Körper unbedingt, um richtig zu funktionieren. Frisches Obst und Gemüse sind die besten Quellen hierfür. Und wenn es mal schnell gehen muss: Es gibt Vitamine und Mineralstoffe auch in kompakter Form. Z.B. VegaMax von NutraLinea ist ein veganer Mahlzeitersatz aus vielen gesunden Gemüsesorten, zudem noch basenbildend und mit dem Extra an Lupineneiweiß.

4. Die richtige Menge an Kalorien

Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut? Wollen Sie Gewicht verlieren – oder gar ein wenig zunehmen? Dann achten Sie auf die Kalorien. Es gibt ganz allgemeine Empfehlungen für die optimale Energiezufuhr. Bei Frauen liegt sie bei ca. 2100kcal pro Tag und bei Männern etwa bei 2300kcal pro Tag. Natürlich kann der Energiebedarf des Einzelnen schwanken, dies können nur grobe Richtwerte sein. Aber eines ist auf jeden Fall wichtig: Versorgen  Sie sich stets ausgewogen mit allen lebenswichtigen Nährstoffen.

5. Lebenselixier Wasser

Ohne Wasser ist alles nichts: Für unsere Gesundheit ist das ausreichende Trinken ebenso wichtig wie die richtige Ernährung. Der Körper besteht zum größten Teil aus Wasser und er braucht es in rauen Mengen: 3-4 Liter täglich sorgen für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt. Denken Sie an reichlich Wasser- jeden Tag! Das hält fit und gesund.

Schlemmen ohne Reue mit Lupinenmehl

Adventszeit – Schlemmerzeit

Plätzchen mit LupinenmehlDer Plätzchenteller im Büro, Punsch auf dem Weihnachtsmarkt, Schokolode im Adventskalender und Üppiges auf der Weihnachtsfeier… Gerade jetzt vor Weihnachten gibt es reichlich kulinarische Versuchungen, leider oft auch kalorienreich: Da können es schnell ein paar Kilo auf den Hüften zu viel werden. Weiterlesen

Mit Lupinenpower gegen den Herbstblues

Ist es bei Euch auch so kühl und regnerisch? Es lässt sich nicht mehr leugnen, der Herbst ist da. Gerade jetzt, wo die Tage kürzer und kühler werden, ist es besonders wichtig, sich ab und zu einen schnellen Vitaminkick zu verpassen. Vitalstoffe von frischem Obst und Pflanzengrün – das stärkt das Immunsystem und steigert Ihr Wohlbefinden. Ich habe für Sie ein paar Tipps aufgeschrieben, damit Sie bestens für die nasskalte Jahreszeit gewappnet sind.

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Verdauung von Eiweiß

Eiweiß – auch Protein genannt- gehört zu den Grundbausteinen unserer Ernährung. Neben Kohlenhydraten und Fett kann es zur Energiegewinnung im Körper benutzt oder auch als Baustein an den verschiedensten Orten im Körper eingesetzt werden. Ein unglaublich wichtiger Nährstoff also – der für den Organismus aber zuerst verfügbar gemacht werden muss. Was geschieht eigentlich mit dem Nahrungseiweiß bei seiner Verdauung? Gute Frage! Wir wollen uns einmal diesen Vorgang im Körper näher anzusehen.

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Coole Drinks für heiße Tage – Mixen mit der Lupine

Ein bisschen rar macht er sich ja dieses Jahr schon, der Sommer, aber jetzt scheint er ja einen neuen Anlauf zu nehmen. Genau die richtige Zeit für coole Drinks mit Lupineneiweiß! Ja, die Lupine kann man auch trinken… Vor allem kann man bei Hitze ja gut auf Alkohol verzichten. Lupineneiweiß können Sie prima als Grundzutat für vielerlei Sommerdrinks verwenden. Ihr Cocktail wird nicht nur lecker, sondern ganz nebenbei auch noch richtig gesund: Jede Menge pflanzliches Protein aus der Lupine, mineralstoffreich und kalorienarm.

Wir haben für Sie ein paar tolle Ideen für die perfekte Erfrischung an heißen Sommertagen zusammengestellt. Schnell gemacht, schmecken frisch zubereitet und eiskalt am besten. Mixer oder Pürierstab bitte bereitstellen – viel Spaß beim Mixen und wohl bekomm´s!

Fruchtiges Lupinen-Beeren-Sorbet

Healthy breakfast of a mixed berry smoothie milkshake made from blended blueberries and strawberries with kefir yogurt. Served in a glass topped with fresh fig, blueberries and strawberries isolated on black.

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Lupine statt Fleisch

Kaum ein Lebensmittel ist so gefragt und gleichzeitig so umstritten wie Fleisch: Wir Deutschen essen im Jahr durchschnittlich mehr als 60kg davon – fast doppelt so viel, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt. Laut statistischem Bundesamt wurde 2015 eine neue Rekordmenge Fleisch produziert. Hierzulande landen in 85% der Haushalte täglich Fleisch und Wurst auf dem Teller.

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Alternative pflanzliche Eiweißquellen

Sie sind Veganer oder ernähren sich vegetarisch? Oder sind Sie der Typ für „normale Mischkost“ und möchten mehr gesunde Abwechslung auf dem Teller? Dann stehen bestimmt schon längst Couscous, Hirse, Dinkel oder Bulgur auf Ihrem Speisezettel. Aber schon mal was gehört von Lupinen, Chia, Amaranth, Kamut oder Quinoa?

Diese pflanzlichen Lebensmittel sind vermeintlich neu, aber letztendlich nur vergessen, denn sie stammen aus fremden Ländern – oder aus alten Zeiten. Als „neue“ Eiweißquellen finden wir sie nicht mehr nur im Biomarkt. Zu Recht, denn sie liefern wertvolle Nährstoffe und sind wirklich lecker. Die perfekte Alternative also zu fleischloser Kost oder als Bereicherung für die nächste Mahlzeit.

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2016 – Internationales Jahr der Hülsenfrüchte

JahrderHuelsenfruechte2016Das Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, aber diese Meldung ist dennoch sehr interessant. „International Year of Pulses“ – Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum „Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte“ ausgerufen.

Dadurch soll das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit für die ernährungsphysiologischen und ökologischen Vorteile von Hülsenfrüchten gesteigert werden. Zu Recht weist die UN auf das große Potenzial von Hülsenfrüchten hin unter dem Motto: nutricious seeds for a sustainable future – nahrhafte Samen für eine nachhaltige Zukunft.

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